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Bodywork in Freiburg und online

Was ist Bodywork?

Bodywork ist eine Form der professionellen somatischen Begleitung oder des Coachings. Es ist keine Therapie und kann diese auch nicht ersetzten. Es ist ein traumasensibler Ansatz mit realen Grenzen (kein Traumatherapie-Ersatz). Als Bodyworker*innen unterstütze ich dich dabei dich mit Themen rund um deinen eigenen Körper und ggf. rund um deine (A-)Sexualität zu beschäftigen.


Für wen?

Ich fokussiere mich dabei u.a. auf die Begleitung von Menschen die erkunden wollen, wie sich politische Systeme (z.B. in Form von struktureller Gewalt) im Körpern festschreiben und wie sie sich Räume darin wieder aneignen und das eigene Wohlbefinden dadurch stärken können. Das kann z.B. die Begleitung von queeren und TIN (trans, inter, nicht-binären) Personen sein, von Menschen, die rassifiziert werden, von Menschen mit Behinderungen, Neurodivergenz oder chronischen Krankheiten.

Ich unterstütze aber auch gerne alle anderen Menschen die sich ihrem Körper liebevoll annähern wollen, ihn kennenlernen und nähren wollen.

Bildbeschreibung: viele Menschen laufen auf der Straße einer Stadt. Im Hintergrund sind Bäume, die die Straße säumen, sowie hohe Gebäude zu sehen. Im Zentrum des Bildes befindet sich eine Person mit einem Schwarzen Pullover und pinken, lockigen Haaren mit einem Undercut, die ein Poster hochhebt auf dem geschrieben steht: „Trans people are sacred“

Was ist das Ziel?

Es kann z.B. darum gehen, dass du deinen eigenen Körper neu kennenlernst, Veränderungsprozesse (wie Transitionen) zu begleiten, mehr Genuss zu erleben, Selbstregulationsfähigkeiten zu stärken, zu Unmasken, mit Schmerzen oder Narbengewebe in Kontakt zu kommen.

Es kann auch darum gehen, dass du lernst gut für dich zu sorgen, dich mit dem eigenen Körper zu verbinden und zu verbünden, deine eigene (A-)Sexualität besser kennenzulernen, neue Erfahrungen zu machen, dich deinem Begehren zuzuwenden oder auch z.B. in einer Partnerschaft zu schauen, was es braucht.

Die Ausrichtungen einzelner Prozesse sind so vielfältig wie die Menschen, die zu mir kommen.


Bodywork Methoden 

Im Sexological Bodywork gibt es eine Vielzahl an Methoden. Diese ergänze ich mit Methoden aus anderen politisierten somatischen Ansätzen. Hier sind einige Beispiele:

  • Somatische Gesprächsführung (Erkundung von Themen, die dich bewegen unter Einbezug deines Körpers und seiner Sprache)
  • Methoden aus dem Wheel of Consent (3 Minuten-Spiel, Bossy Massage, wie fühlt sich ein Ja, Nein, Vielleicht in deinem Körper an, etc.)
  • Safety- oder Genuss-Explorationen (wann und wie fühlst du dich sicher bzw. wann fühlst du Genuss und woher weisst du das?)
  • ABBS-Coaching (Exploration von persönlichen Themen mit Hilfe von Atem, Bewegung, Berührung und Stimme)
  • Narbenbegleitung (z.B. nach OPs)
  • Mappings (aller möglichen Körperregionen, z.B. auch genital oder anal)
  • Körpermeditationen (langsame und gleichbleibende Berührungen)
  • Bezeugt werden (Selbstliebe Praxis, Atem-Bewegung-Berührung-Stimme erforschen, Ausziehritual, etc.)

Die Rolle von Berührung

Berührungen kann ich nach Absprache mit meinen Händen und Armen geben- muss es aber gar nicht. Dabei gilt immer das Prinzip One-Way-Touch: das heißt, als praktizierende Person gebe ich auf Wunsch Berührungen- ich werde von der empfangenden Person grundsätzlich nicht berührt. Wenn Berührung stattfindet, sind die Berührungen immer für dich, die begleitete Person, nie für mich als praktizierende Person. Nacktheit ist nach Absprache für die begleitete Person eine Option. Ich bin als praktizierende Person immer voll bekleidet.

Nichts muss passieren bei alle dem! Die Methoden werden gemeinsam besprochen und ausgewählt.

Ablauf einer Session

Termine sind in der Regel 2 Stunden lang.

  • Am Anfang der Sitzung findet ein Gespräch statt, in dem deine Intention und Wünsche für die Zusammenarbeit und den gemeinsame Termin abgesprochen werden.
  • Dann folgt der Teil, in dem wir in die Körperarbeit gehen können, falls du dir das wünschst.
  • Zum Schluss gibt es noch ein Nachgespräch.

Was mitbringen?

  • ein großes Handtuch zum darauf Liegen
  • Baumwolltuch (Falls du ggf. mit wenig oder ohne Bekleidung arbeiten willst)
  • Wohlfühlgegenstände (Fidget Toys, Kuscheltiere, etc. sind willkommen und können ggf. in die Körperarbeit miteinbezogen werden)

Vertraulichkeit

Was in den Sessions passiert und was ihr mir erzählt behandle ich vertraulich. Ich spreche mit niemandem darüber, außer ggf. in anonymisierter Form mit meiner*m Supervisor*in. Du darfst dich natürlich über dein Erleben mit anderen frei austauschen.

Schutzkonzept

Du musst in Sessions nie etwas tun, was du nicht tun möchtest. Dass gut für dich gesorgt ist, ist immer das wichtigste. Ich sorge gut für mich und mache auch nichts, was ich nicht machen will, so dass du dich ganz auf dich und deine Bedürfnisse konzentrieren kannst. Es geht immer darum, dass du dich sicher (genug) fühlst.

Ich arbeite gerade daran eine Meldestelle zu etablieren, an die du dich wenden kannst, falls ich Fehler mache die schlimm sind.

Es soll dann Strukturen geben die dich unterstützen, denn ist es eine aufregende, mutige und vertrauensvolle Arbeit mit Körpern und (A-)Sexualität zu arbeiten.

Falls du dich in unseren Sessions nicht wohl gefühlt hast, eine Übergriffigkeit, Stigmatisierung oder Diskriminierung erlebt hast, etwas nicht ausgesprochen hast, was unbedingt gesagt werden muss, du dir etwas anders gewünscht hättest oder mir Anregungen und Perspektiven für meine Arbeit geben möchtest, möchte ich dich dazu einladen, dich direkt bei mir zu melden. Ich freue mich über jegliche Form von Transparenz, Lernmöglichkeit und Auseinandersetzung.

Code of Ethics

Meine Ausbildung zur*m Sexological Bodyworker*in unterliegt dem Code of Ethics der Association of Certified Sexological Bodyworkers als auch der aktualisierten deutschen Version des easb, dem Europäischen Verband der Sexological Bodyworker*innen.

Wenn du Fragen hast, schreib mir gerne eine Nachricht an politische-koerper[at]riseup.net

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